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Schutz der öffentlichen Debatte vor missbräuchlichen Klagen

Das neue Gesetz schützt Personen, die an der öffentlichen Debatte teilnehmen, vor Klagen, die darauf abzielen, sie einzuschüchtern oder zum Schweigen zu bringen. Betroffene erhalten besondere Verfahrensrechte, während Kläger bei unbegründeten Klagen schwere finanzielle Konsequenzen riskieren.
Wichtige Punkte
Schnellere Verfahren: Gerichte haben 3 Monate Zeit, offensichtlich unbegründete Klagen abzuweisen.
Kaution vom Kläger: Gerichte können vom Kläger eine Kaution für Verfahrenskosten verlangen, wenn die Klage als Einschüchterung erscheint.
Hohe Geldstrafen: Unbegründete Klagen werden mit Geldstrafen bis zum 20-fachen des Mindestlohns geahndet, in Extremfällen bis zum 100-fachen.
Volle Kostenerstattung: Beklagte können alle Anwaltskosten zurückfordern, wenn sie nachweisen, dass die Klage ein Schweigeversuch war.
Veröffentlichungspflicht: Gerichte können Kläger verpflichten, Informationen über ihre verlorene Klage auf eigene Kosten zu veröffentlichen.
NGO-Unterstützung: Nichtregierungsorganisationen können dem Verfahren beitreten und dem Gericht ihre Position darlegen.
Grenzüberschützender Schutz: Polnische Gerichte können Schadensersatzfälle ausländischer Schweigeversuche verhandeln.
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gavel
Status:
Gesetz geworden
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Zusätzliche Informationen
Rządowy projekt ustawy o szczególnych środkach ochrony osób uczestniczących w debacie publicznej.
Drucknummer: PROJEKT USTAWY 2488
Startdatum: 2026-04-30