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Reform der Untersuchungshaft: Verbesserter Rechtsschutz und schnellere Verfahren.

Der Gesetzentwurf führt wesentliche Änderungen der Regeln für die Untersuchungshaft ein, verkürzt deren Höchstdauer und erhöht die gerichtliche Kontrolle. Bürger erhalten besseren Zugang zu einem Verteidiger ab dem Zeitpunkt der Festnahme, und Staatsanwälte müssen Anträge auf Haft detaillierter begründen. Ziel ist es, Verfahren zu beschleunigen und ungerechtfertigte Freiheitsentziehungen zu begrenzen.
Wichtige Punkte
Verkürzung der anfänglichen Untersuchungshaftdauer von 3 Monaten auf 1 Monat, mit der Möglichkeit einer Verlängerung auf maximal 12 Monate durch das erstinstanzliche Gericht.
Obligatorische Bereitschaftsdienste von Anwälten, die den Festgenommenen sofortigen Zugang zu einem Verteidiger gewährleisten, dessen Kosten vom Staat getragen werden.
Größere Transparenz bei Gerichtsverhandlungen zur Haft und die Pflicht, dem Verdächtigen und seinem Verteidiger Aktenbestandteile, die die Haftgründe betreffen, zur Verfügung zu stellen.
Das Gericht muss eine Verlängerung der Haft ablehnen, wenn der Staatsanwalt geplante Verfahrenshandlungen ohne triftigen Grund nicht durchgeführt hat.
Einführung des Grundsatzes, dass Untersuchungshaft nicht angewendet werden darf, wenn die Straftat mit einer Freiheitsstrafe von höchstens 2 Jahren bedroht ist.
article Offizieller Text account_balance Prozessseite notifications_active Diesen Entwurf verfolgen
55%
ABSTIMMUNGSERGEBNISSE
2026-01-23
Dafür 240
Dagegen 174
Enthaltung 20
gavel
Status:
An den Präsidenten übermittelt
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Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 10_865
Startdatum: 2024-11-26
Abstimmungsdatum: 2026-01-23
Sitzung Nr.: 50
Abstimmung Nr.: 50