Schutz älterer Arbeitnehmer vor Diskriminierung: Neue Beweisstandards
Dieses Gesetz erleichtert den Nachweis von Diskriminierung aufgrund von Alter, Geschlecht, Rasse, Herkunft oder Behinderung am Arbeitsplatz. Selbst wenn andere Faktoren die Entscheidung eines Arbeitgebers beeinflusst haben, reicht es aus, zu zeigen, dass Diskriminierung ein motivierender Faktor war. Dies stärkt den Arbeitnehmerschutz und vereinfacht Klagen.
Wichtige Punkte
Leichterer Nachweis von Diskriminierung: Es ist nicht mehr erforderlich zu zeigen, dass Alter, Geschlecht, Rasse, Herkunft oder Behinderung die alleinige Ursache einer nachteiligen Arbeitgeberentscheidung war. Es genügt, wenn es einer der motivierenden Faktoren war.
Erhöhter Schutz vor Diskriminierung: Neue Regeln gelten für Diskriminierung aufgrund von Alter, Rasse, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, nationaler Herkunft und Behinderung.
Begrenzte Schadensersatzansprüche in einigen Fällen: Wenn ein Arbeitgeber nachweist, dass er die gleiche Maßnahme auch ohne das diskriminierende Motiv ergriffen hätte, kann das Gericht nur Feststellungsklagen, Unterlassungsansprüche und Anwaltskosten gewähren, jedoch keinen finanziellen Schadensersatz oder Wiedereinstellung.
Anwendbar auf Bundesfälle: Die neuen Beweisstandards gelten auch für Bundesbedienstete.
Studie zur Diskriminierung: Das Gesetz schreibt Studien zur Altersdiskriminierung, insbesondere bei Frauen, und eine Analyse von Ungleichheiten bei der Verfolgung von Klagen wegen intersektionaler Diskriminierung (z.B. Alter und Geschlecht) vor.
2021-06-23
Dafür
247
Dagegen
178
Enthaltung
0
Vollständige Ergebnisse
open_in_new
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_HR_2062
Sponsor: Rep. Scott, Robert C. "Bobby" [D-VA-3]
Startdatum: 2021-03-18
Abstimmungsdatum: 2021-06-23
Sitzung Nr.: 1
Abstimmung Nr.: 180