Gesetz zur Rechenschaftspflicht bei Deepfakes: Kampf gegen digitale Desinformation
Dieses Gesetz zielt darauf ab, die Verbreitung gefälschter Video- und Audioaufnahmen, bekannt als „Deepfakes“, zu bekämpfen. Es schreibt eine klare Kennzeichnung solcher Inhalte vor, damit die Bürger wissen, dass das, was sie sehen oder hören, verändert wurde. Dies schützt vor Betrug, Rufschädigung und Wahleinmischung und gibt Opfern die Möglichkeit, ihre Rechte durchzusetzen.
Wichtige Punkte
Obligatorische Deepfake-Kennzeichnung: Digital veränderte Video- und Audioaufnahmen müssen sichtbare Wasserzeichen oder Hinweise enthalten, die ihre Modifikation anzeigen. Dies hilft, echte Inhalte von gefälschten zu unterscheiden.
Strafen für Verstöße: Personen, die unkenntlich gemachte Deepfakes mit der Absicht erstellen oder verbreiten, zu betrügen, zu demütigen, Gewalt anzustiften oder Wahlen zu beeinflussen, können mit Geldstrafen oder Gefängnis bestraft werden. Es drohen auch hohe zivilrechtliche Strafen.
Klagerecht: Personen, deren Bild oder Stimme ohne Zustimmung in einem Deepfake verwendet wurde, können die Ersteller solcher Inhalte auf Schadensersatz verklagen. Das Gesetz enthält auch Bestimmungen zum Schutz der Privatsphäre der Opfer während Gerichtsverfahren.
Opferhilfe und Erkennung: Das Gesetz sieht die Ernennung von Koordinatoren in den US-Staatsanwaltschaften vor, um Opfern von Deepfakes zu helfen, insbesondere solchen intimer Natur oder von ausländischen Akteuren erstellt. Eine Task Force wird auch zur Entwicklung von Deepfake-Erkennungstechnologien eingerichtet.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_HR_2395
Sponsor: Rep. Clarke, Yvette D. [D-NY-9]
Startdatum: 2021-04-08