Vereinfachung des Baus von Stromleitungen zwischen Bundesstaaten und Schutz von Landbesitzern
Das Gesetz führt Bundesregeln für den Bau großer Stromleitungen ein, die mehrere Bundesstaaten durchqueren. Es legt fest, wie Unternehmen Land erwerben können, einschließlich Enteignung, gewährt Landbesitzern aber auch Rechte auf Information, Entschädigung und Rechtsmittel.
Wichtige Punkte
Eine Bundeskommission (FERC) entscheidet über den Standort großer Stromleitungen (über 1000 MW/MVA), die mindestens zwei Bundesstaaten durchqueren.
Betroffene Landbesitzer (einschließlich Nachbarn im Umkreis von 500 Fuß) erhalten detaillierte Informationen über die Pläne und ihre Rechte.
Unternehmen, die die Leitungen bauen, können das benötigte Land erwerben, einschließlich durch Enteignung, wenn sie keine Einigung mit dem Eigentümer erzielen können.
Im Falle einer Enteignung hat der Landbesitzer das Recht auf eine Bewertung durch einen von ihm gewählten Gutachter (bezahlt vom Unternehmen) und eine Entschädigung, die entgangene Einnahmen und Schäden am verbleibenden Eigentum umfasst.
Wenn ein Gericht dem Landbesitzer mehr als 125 % des Angebots des Unternehmens zuspricht, muss das Unternehmen die Prozesskosten des Landbesitzers tragen.
Landbesitzer können rechtliche Schritte einleiten, wenn das Projekt nicht rechtzeitig abgeschlossen oder aufgegeben wird oder wenn das Unternehmen wesentliche Falschdarstellungen gemacht hat, und das Unternehmen kann wegen Falschdarstellung mit einer Geldstrafe belegt werden.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_HR_4971
Sponsor: Rep. Quigley, Mike [D-IL-5]
Startdatum: 2021-08-06