Schutz indigener Grabstätten und Kulturgüter
Dieses neue Gesetz stärkt den Schutz indigener Grabstätten und Kulturgüter, die bei Bundesbauprojekten entdeckt werden. Es gewährleistet eine schnellere Bergung und Wiederbestattung von Überresten und stärkt die Rolle der indigenen Stämme in diesem Prozess. Ziel ist es, das kulturelle und religiöse Erbe der indigenen Gemeinschaften zu respektieren.
Wichtige Punkte
Schnellere Bergung und Wiederbestattung: Das Gesetz legt eine Frist von 45 Tagen für die Bergung von Kulturgütern nach ihrer Entdeckung fest und verlangt den Abschluss dieser Arbeiten vor Baubeginn, wenn die Stätten im Voraus bekannt sind.
Stärkere Rolle der indigenen Stämme: Stämme können die Verantwortung für die Bergung und Wiederbestattung übernehmen und eigene Beobachter während der Bauarbeiten einstellen, wobei die Kosten von der Bundesregierung übernommen werden.
Vertraulichkeit von Informationen: Informationen über Grabstätten und Kulturgüter werden vertraulich behandelt, um unbefugte Ausgrabungen und Vandalismus zu verhindern.
Möglichkeit der Landübertragung: Die Bundesregierung kann Land an indigene Stämme zur Nutzung als Friedhöfe oder Wiederbestattungsorte übertragen.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_HR_6716
Sponsor: Rep. LaMalfa, Doug [R-CA-1]
Startdatum: 2022-02-11