Neue humanitäre Standards für Personen in US-Grenzhaft
Dieses Gesetz führt neue, detaillierte Regeln für die Betreuung von Personen ein, die von US-Grenzbehörden inhaftiert werden. Es schreibt obligatorische Gesundheitsuntersuchungen, Zugang zu Wasser, Nahrung, Hygiene und angemessenen Unterkünften vor, um die Sicherheit und Gesundheit der Inhaftierten zu verbessern. Bürger können erwarten, dass Personen in Grenzhaft nach höheren humanitären Standards behandelt werden.
Wichtige Punkte
Obligatorische Gesundheitsuntersuchungen: Jede inhaftierte Person muss innerhalb von 12 Stunden (oder 6 Stunden für Hochrisikopersonen wie Kinder, Schwangere, ältere oder kranke Menschen) eine erste medizinische Untersuchung erhalten.
Zugang zu Grundbedürfnissen: Gewährleistet den Zugang zu Trinkwasser (mind. 1 Gallone pro Person und Tag), drei Mahlzeiten täglich, angemessenen sanitären Einrichtungen (Toiletten, Duschen, persönliche Hygieneprodukte) und sicherer Unterkunft.
Spezialisierte und psychologische Betreuung: Das Gesetz sieht den Zugang zu pädiatrischer, geburtshilflicher, geriatrischer Versorgung und psychologischer Unterstützung für Personen vor, die Traumata erlebt haben.
Dolmetscher und Privatsphäre: Gewährleistung von Dolmetscherdiensten und Privatsphäre während medizinischer Untersuchungen sowie die Anwesenheit von Begleitpersonen (Chaperons) während der Untersuchungen.
Aufsicht und Berichterstattung: Regelmäßige, unangekündigte Inspektionen der Einrichtungen durch den Generalinspekteur und öffentliche Berichterstattung über Beschwerden wegen sexuellen Missbrauchs.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_HR_7257
Sponsor: Rep. Ruiz, Raul [D-CA-36]
Startdatum: 2022-03-28