Telemedizin-Dienste für Medicare-Empfänger verlängert und bewertet
Dieses Gesetz verlängert die Verfügbarkeit von Telemedizin-Diensten unter Medicare um zwei Jahre über die COVID-19-Notstandsperiode hinaus. Es führt neue Regeln für die Bestellung von teuren medizinischen Geräten und Labortests per Telemedizin ein, die einen vorherigen persönlichen Besuch erfordern. Zusätzlich schreibt das Gesetz Studien vor, um die Auswirkungen der Telemedizin auf Patienten und das Gesundheitssystem zu bewerten.
Wichtige Punkte
Telemedizin-Dienste unter Medicare werden um weitere zwei Jahre nach dem COVID-19-Notstand verlängert, um den Fernzugang zur Gesundheitsversorgung weiterhin zu gewährleisten.
Neue Anforderungen schreiben einen persönlichen Besuch innerhalb von 12 Monaten vor der Bestellung von teuren medizinischen Geräten oder Labortests per Telemedizin vor, um Missbrauch zu verhindern.
Krankenhäuser mit kritischem Zugang (Critical Access Hospitals) erhalten mehr Flexibilität bei der Bereitstellung von Telemedizin-Diensten, einschließlich Verhaltensgesundheitsdiensten, was den Zugang in ländlichen Gebieten verbessert.
Die Verschreibung bestimmter kontrollierter Substanzen (z.B. für Opioidabhängigkeit) per Telemedizin ist erlaubt, sofern spezifische Richtlinien und Umleitungspläne eingehalten werden.
Umfassende Studien zur Nutzung der Telemedizin in den Medicare- und Medicaid-Programmen werden durchgeführt, um deren Auswirkungen auf Kosten, Versorgungsqualität zu bewerten und potenziellen Betrug zu identifizieren.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_HR_7573
Sponsor: Rep. Axne, Cynthia [D-IA-3]
Startdatum: 2022-04-26