Gesetz zur Verhinderung und Rückforderung von Lohnbetrug
Dieses Gesetz zielt darauf ab, Arbeitnehmer besser vor unfairen Lohnpraktiken zu schützen. Es führt neue Regeln für die Offenlegung von Beschäftigungsbedingungen, die Bereitstellung regelmäßiger Lohnabrechnungen und die pünktliche Auszahlung von Abschlusszahlungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ein. Es erhöht auch die Strafen für Arbeitgeber, die gegen die Vorschriften verstoßen, und erleichtert Arbeitnehmern die Geltendmachung ihrer Rechte.
Wichtige Punkte
Arbeitgeber müssen Arbeitnehmern detaillierte Informationen über ihren Lohn und ihre Beschäftigungsklassifizierung zu Beginn des Arbeitsverhältnisses und bei Änderungen zur Verfügung stellen.
Arbeitnehmer erhalten regelmäßige Lohnabrechnungen mit umfassenden Angaben zu Verdiensten, Arbeitsstunden und Abzügen.
Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses müssen Arbeitgeber alle Abschlusszahlungen innerhalb von 14 Tagen leisten, andernfalls drohen zusätzliche Strafen.
Das Gesetz erhöht die finanziellen Strafen für Arbeitgeber, die gegen Lohnvorschriften verstoßen, und erleichtert Arbeitnehmern die Geltendmachung von Schadensersatz, einschließlich Zinsen und dreifachem Schadensersatz in einigen Fällen.
Die Verjährungsfrist für Lohnforderungen wird von 2 auf 4 Jahre und bei vorsätzlichen Verstößen von 3 auf 5 Jahre verlängert.
Ein Förderprogramm wird eingerichtet, um Organisationen zu unterstützen, die Arbeitnehmern und Arbeitgebern bei der Einhaltung von Lohnvorschriften und der Rückforderung von Löhnen helfen.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_HR_7701
Sponsor: Rep. DeLauro, Rosa L. [D-CT-3]
Startdatum: 2022-05-10