Gerechtigkeit für Alle Gesetz: Stärkung der Antidiskriminierungsrechte und des Zugangs zu Gerichten
Dieses Gesetz soll es Bürgern erleichtern, Diskriminierungsklagen vor Gericht zu verfolgen, auch wenn diese aus scheinbar neutralen Handlungen resultieren, die bestimmte Gruppen unverhältnismäßig stark betreffen. Es führt auch neue Definitionen von Diskriminierung ein, einschließlich der Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität und Haarmerkmalen, und schränkt die Verwendung von Schiedsvereinbarungen in Bürgerrechtsstreitigkeiten ein.
Wichtige Punkte
Erleichtert Klagen in Diskriminierungsfällen, auch wenn Praktiken unbeabsichtigte, aber negative Auswirkungen auf bestimmte Gruppen haben (Disparate Impact).
Erweitert die Definition von Geschlechterdiskriminierung um sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität, Geschlechterstereotypen und Merkmale im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Intersexualität.
Bezieht Diskriminierung aufgrund natürlicher Haartextur und schützender Frisuren (z.B. Zöpfe, Dreadlocks) in die Definition von Rassendiskriminierung ein.
Verbietet Schiedsvereinbarungen vor Entstehung eines Streits, die Arbeits-, Verbraucher- oder Bürgerrechtsstreitigkeiten aus dem Gericht verlagern.
Stärkt die Haftung von Arbeitgebern für diskriminierende Handlungen von Mitarbeitern und beseitigt bestimmte frühere rechtliche Verteidigungen.
Ermöglicht die Geltendmachung von Schadensersatz (einschließlich Strafschadensersatz) und Anwaltskosten in Diskriminierungsfällen, sowohl bei vorsätzlicher Diskriminierung als auch bei Disparate Impact.
Führt ein Verbot des Profilings durch Strafverfolgungsbehörden aufgrund von Rasse, ethnischer Zugehörigkeit, nationaler Herkunft, Religion, Geschlecht, Geschlechtsidentität oder sexueller Orientierung ein.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_HR_9219
Sponsor: Rep. Tlaib, Rashida [D-MI-13]
Startdatum: 2022-10-21