Unternehmensverantwortung für Sozialpolitik: Neue Aktionärsrechte
Dieser Gesetzentwurf zielt darauf ab, die Rechenschaftspflicht großer börsennotierter Unternehmen in Bezug auf Vorstandsentscheidungen zu sozialen Richtlinien, die nicht mit finanziellen Gewinnen verbunden sind, zu erhöhen. Aktionäre erhalten neue Instrumente, um solche Maßnahmen anzufechten, was die Art und Weise beeinflussen könnte, wie Unternehmen Ressourcen zuweisen und Entscheidungen treffen, wodurch sich Prioritäten von sozialen Initiativen zu finanziellen verschieben könnten.
Wichtige Punkte
Große Unternehmen müssen Aktionären besondere Rechte einräumen, um Vorstände wegen sozialpolitischer Maßnahmen zu verklagen, die nicht an finanzielle Interessen gebunden sind.
Unternehmensbeklagte können einer erhöhten finanziellen Haftung ausgesetzt sein, einschließlich dreifacher Schadensersatzforderungen und Erstattung von Anwaltskosten, wenn sie solche Klagen verlieren.
Der Gesetzentwurf führt Vermutungen ein, dass bestimmte Maßnahmen (z.B. Förderung von Vielfalt, öffentliches Image) nicht im finanziellen Interesse des Unternehmens liegen, was es Aktionären erleichtert, Ansprüche geltend zu machen.
Investoren, deren Hauptziel nicht der Gewinn ist, können als voreingenommen angesehen werden, was die Beurteilung der Unabhängigkeit von Direktoren beeinflusst.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_S_2829
Sponsor: Sen. Rubio, Marco [R-FL]
Startdatum: 2021-09-23