Leichterer Zugang zu HIV-Präventionsmedikamenten und keine Zusatzkosten.
Dieses Gesetz zielt darauf ab, den Zugang zu HIV-Präventionsmedikamenten (PrEP und PEP) zu verbessern, indem deren kostenlose Übernahme durch die meisten Krankenversicherungen, einschließlich Bundesprogramme, sichergestellt wird. Es verbietet auch Diskriminierung bei Lebens-, Invaliditäts- und Langzeitpflegeversicherungen aufgrund der Einnahme dieser Medikamente und führt Aufklärungskampagnen sowie finanzielle Unterstützungsprogramme für Staaten und Organisationen ein.
Wichtige Punkte
HIV-Präventionsmedikamente (PrEP und PEP) sowie damit verbundene Tests und Arztbesuche werden im Rahmen der meisten privaten und bundesstaatlichen Versicherungspläne (Medicare, Medicaid, CHIP, FEHBP, VA, TRICARE, Indian Health Service) kostenlos sein.
Lebens-, Invaliditäts- und Langzeitpflegeversicherer dürfen Personen, die HIV-Präventionsmedikamente einnehmen, weder die Deckung verweigern, noch Prämien erhöhen oder diskriminieren.
Es werden öffentliche Aufklärungskampagnen eingerichtet, um das Bewusstsein für PrEP und PEP, deren Wirksamkeit und Verfügbarkeit zu erhöhen und Stigmatisierung zu bekämpfen.
Das Gesetz sieht Finanzmittel für Staaten, Territorien und Organisationen vor, um Programme für den Zugang zu PrEP und PEP zu schaffen und zu unterstützen, insbesondere für nicht oder unzureichend versicherte Personen.
Die Vertraulichkeit der Patientendaten wird für Personen, die PrEP im Rahmen von Familienplänen nutzen, gewährleistet, sodass andere Familienmitglieder nicht über ihre Behandlung informiert werden.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_S_3295
Sponsor: Sen. Smith, Tina [D-MN]
Startdatum: 2021-12-01