Ultraschall-Informationsgesetz: Obligatorischer Ultraschall vor Abtreibung
Dieser Gesetzentwurf schreibt einen Ultraschall und dessen Überprüfung durch eine Frau vor, bevor sie ihre informierte Zustimmung zu einer Abtreibung gibt. Ziel ist es, umfassende Informationen über die Schwangerschaft bereitzustellen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Frauen behalten das Recht, die Ultraschallbilder nicht anzusehen, ohne bestraft zu werden.
Wichtige Punkte
Vor einer Abtreibung muss ein Arzt einen Ultraschall durchführen, die Ergebnisse erklären und die Bilder der Frau zeigen.
Die Frau wird den Herzschlag des Fötus hören, falls vorhanden und hörbar, mit gleichzeitiger Erklärung.
Die Frau erhält eine Kopie des Ultraschallbildes und eine detaillierte medizinische Beschreibung.
Frauen können sich weigern, die angezeigten Ultraschallbilder anzusehen, ohne Strafen befürchten zu müssen.
Das Gesetz sieht eine Ausnahme für medizinische Notfälle vor, bei denen das Leben der Mutter in Gefahr ist, was eine schriftliche Bestätigung des Arztes erfordert.
Ärzte, die sich nicht an die Vorschriften halten, können mit Zivilstrafen von bis zu 250.000 Dollar belegt und von der Frau auf Schadensersatz verklagt werden.
Staatliche Gesetze mit umfassenderen Offenlegungspflichten oder Strafen für Abtreibungen bleiben in Kraft.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_S_3790
Sponsor: Sen. Marshall, Roger [R-KS]
Startdatum: 2022-03-10