Gesetz zur Verhinderung und Rückforderung von Lohnraub: Stärkerer Arbeitnehmerschutz
Dieses Gesetz soll Arbeitnehmer besser vor unlauteren Praktiken von Arbeitgebern schützen, wie z.B. nicht gezahlten Löhnen oder Überstunden. Es führt neue Regeln zur Lohntransparenz ein, erhöht die Strafen für Arbeitgeber und erleichtert es Arbeitnehmern, ihre Rechte vor Gericht geltend zu machen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass jeder eine vollständige und pünktliche Bezahlung für seine Arbeit erhält.
Wichtige Punkte
Arbeitgeber müssen Arbeitnehmern detaillierte Informationen zu Lohnsätzen, Berechnungsmethoden und Beschäftigungsstatus (z.B. Überstundenberechtigung) zur Verfügung stellen.
Es wird die Pflicht zur regelmäßigen Bereitstellung von Lohnabrechnungen mit vollständiger Aufschlüsselung von Stunden, Sätzen und Abzügen eingeführt.
Arbeitnehmer haben das Recht auf volle Vergütung für geleistete Arbeit, auch wenn der Vertrag einen höheren Satz als den Mindestlohn vorsieht.
Erhöhte Geldstrafen für Arbeitgeber, die gegen Lohnvorschriften verstoßen, einschließlich nicht gezahlter Löhne und fehlender ordnungsgemäßer Dokumente.
Die Frist für Arbeitnehmer, eine Klage wegen nicht gezahlter Löhne einzureichen, wird von 2 auf 4 Jahre (oder von 3 auf 5 Jahre bei vorsätzlichen Verstößen) verlängert.
Es wird Arbeitnehmern erleichtert, Ansprüche vor Gericht geltend zu machen, einschließlich der Möglichkeit, sich Sammelklagen anzuschließen, ohne sich aktiv anmelden zu müssen.
Ein Förderprogramm wird eingerichtet, um Organisationen zu unterstützen, die Arbeitnehmern bei der Rückforderung gestohlener Löhne helfen und sie über ihre Rechte aufklären.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_S_4174
Sponsor: Sen. Murray, Patty [D-WA]
Startdatum: 2022-05-10