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Schutz des Organisationsrechts: Neue Regeln für Arbeitnehmer und Gewerkschaften

Dieses Gesetz stärkt die Rechte der Arbeitnehmer, Gewerkschaften zu gründen und Tarifverhandlungen zu führen. Es führt neue Definitionen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer ein, vereinfacht die Wahlverfahren in Gewerkschaften und verhängt strengere Strafen für Arbeitgeber, die Arbeitsrechte verletzen. Ziel ist es, die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer zu erhöhen und ihnen mehr Schutz zu bieten.
Wichtige Punkte
Erleichterungen bei der Gewerkschaftsgründung: Arbeitnehmer erhalten leichteren Zugang zu Informationen über ihre Rechte und schnellere Wahlverfahren in Gewerkschaften.
Strengere Strafen für Arbeitgeber: Unternehmen, die Arbeitnehmerrechte verletzen, müssen mit höheren Geldstrafen rechnen, und ihre Direktoren können persönlich haftbar gemacht werden.
Schutz vor Entlassung wegen Streiks: Arbeitgeber dürfen streikende Arbeitnehmer nicht dauerhaft ersetzen.
Verbot von obligatorischen Anti-Gewerkschafts-Treffen: Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmer nicht zwingen, an Treffen im Zusammenhang mit Anti-Gewerkschafts-Kampagnen teilzunehmen.
Vereinfachte Tarifverhandlungen: Ein verbindlicher Schlichtungsmechanismus wird eingeführt, wenn die Parteien in den ersten Verhandlungen keine Einigung erzielen.
Recht zur Nutzung von Firmeneigentum: Arbeitnehmer dürfen firmeneigene elektronische Geräte für Aktivitäten im Zusammenhang mit Arbeitsrechten nutzen, es sei denn, es gibt einen zwingenden geschäftlichen Grund, diese Nutzung einzuschränken.
Erhöhter Schutz vor Verzicht auf Sammelklagen: Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmer nicht zwingen, auf ihr Recht zur Einreichung von Sammelklagen zu verzichten.
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Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_S_420
Sponsor: Sen. Murray, Patty [D-WA]
Startdatum: 2021-02-24