Campussicherheit: Neue Regeln zur Bekämpfung sexueller Übergriffe
Dieses Gesetz führt neue Regeln für die Meldung und Reaktion auf sexuelle Gewalt an Hochschulen ein, um die Datentransparenz und die Unterstützung für Opfer zu verbessern. Ziel ist es, die Sicherheit der Studierenden zu erhöhen und fairere Disziplinarverfahren zu gewährleisten.
Wichtige Punkte
Hochschulen müssen Statistiken über Sexualstraftaten leicht zugänglich online veröffentlichen, einschließlich detaillierter Daten zu Meldungen und Disziplinarverfahren.
Eine neue Rolle des Koordinators für sexuelle und zwischenmenschliche Gewalt wird eingeführt, der Opfer unterstützen, Vertraulichkeit gewährleisten und über verfügbare Optionen informieren soll, ohne die Pflicht zur Meldung an die Strafverfolgungsbehörden.
Hochschulen müssen eine Amnestiepolitik für Studierende einführen, die sexuelle Gewalt melden, um sie vor Sanktionen für geringfügige Alkohol- oder Drogenverstöße zu schützen, die während der Meldung bekannt werden.
Es werden obligatorische Schulungen für Hochschulpersonal eingeführt, das sich mit Fällen sexueller Gewalt befasst, wobei der Schwerpunkt auf einem opferzentrierten und trauma-informierten Ansatz liegt.
Eine öffentlich zugängliche Website wird erstellt, die Informationen zur Campussicherheit enthält, einschließlich laufender Ermittlungen und Kriminalitätsdaten.
Hochschulen können Zuschüsse für Forschung und Programme zur Prävention von Gewalt und zur Unterstützung von Opfern beantragen, die aus Strafen finanziert werden, die Institutionen bei Nichteinhaltung auferlegt werden.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 117_S_5047
Sponsor: Sen. Gillibrand, Kirsten E. [D-NY]
Startdatum: 2022-09-29