Bürgereigentumsschutz: Neue Regeln für staatliche Vermögenseinziehungen
Dieses Gesetz führt wichtige Änderungen bei der Art und Weise ein, wie der Staat ziviles Eigentum von Bürgern beschlagnahmen kann. Ziel ist es, Eigentumsrechte besser zu schützen, indem es den Behörden erschwert wird, Vermögenswerte ohne Gerichtsbeschluss zu beschlagnahmen, und die Chancen der Bürger erhöht werden, zu Unrecht beschlagnahmtes Eigentum zurückzuerhalten. Die Änderungen betreffen auch Gelder aus beschlagnahmtem Eigentum, die nun an das Finanzministerium und nicht direkt an Regierungsbehörden gehen.
Wichtige Punkte
Keine außergerichtlichen Beschlagnahmungen mehr: Der Staat darf Eigentum nicht mehr ohne Gerichtsbeschluss beschlagnahmen.
Erhöhter Schutz für Eigentümer: Behörden müssen eine wesentliche Verbindung zwischen dem Eigentum und einer Straftat nachweisen und dass der Eigentümer der illegalen Nutzung wissentlich zugestimmt hat, was unrechtmäßige Beschlagnahmungen erschwert.
Schnellere Benachrichtigungen und kürzere Fristen: Bürger, deren Eigentum beschlagnahmt wird, werden schneller über ihre Rechte informiert und haben mehr Zeit zu reagieren.
Rechtshilfe für Bedürftige: Personen, die sich keinen Anwalt leisten können, erhalten möglicherweise Unterstützung in Fällen von Eigentumsbeschlagnahmung.
Beschlagnahmte Gelder gehen an das Finanzministerium: Aus beschlagnahmtem Eigentum erzielte Gelder werden in den allgemeinen Haushalt des Finanzministeriums eingezahlt, anstatt direkt an Behörden, um Missbrauch zu verhindern.
Größere Transparenz bei der Berichterstattung: Behörden müssen genauer angeben, woher die Gelder aus Einziehungen stammen.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_HR_1525
Sponsor: Rep. Walberg, Tim [R-MI-5]
Startdatum: 2023-03-09