Infrastrukturbeschleunigung: Begrenzung von Verzögerungen bei Umweltprüfungen für Projekte
Dieses Gesetz zielt darauf ab, den Genehmigungsprozess für große Infrastrukturprojekte zu straffen und zu beschleunigen, indem Bürokratie abgebaut und strenge Fristen für Umweltprüfungen festgelegt werden. Für Bürger bedeutet dies potenziell eine schnellere Realisierung von Straßen, Brücken und öffentlichen Bauvorhaben, aber auch eine kürzere Zeitspanne für die Analyse der Umweltauswirkungen auf Natur und lokale Gemeinschaften. Es werden finanzielle Strafen für Behörden eingeführt, die Fristen überschreiten, um eine höhere Effizienz der Regierungsarbeit zu erzwingen.
Wichtige Punkte
Strikte Fristen: Bundesbehörden müssen eine vollständige Umweltverträglichkeitserklärung (EIS) innerhalb von 2 Jahren und eine Umweltprüfung (EA) innerhalb von 1 Jahr abschließen. Die Nichteinhaltung der Frist kann zu finanziellen Strafen führen, die an den Antragsteller zu zahlen sind.
Einschränkung des Umfangs: Umweltprüfungen konzentrieren sich nur auf Auswirkungen, die auf Bundesland auftreten oder der Bundeskontrolle unterliegen, wodurch viele indirekte Auswirkungen ausgeschlossen werden.
Gerichtliche Einschränkungen: Es wird eine 120-tägige Verjährungsfrist für die Anfechtung von Entscheidungen eingeführt, und einstweilige Verfügungen (gerichtliche Anordnungen zur Einstellung eines Projekts) sind untersagt, es sei denn, es besteht die Gefahr eines unmittelbaren und erheblichen Umweltschadens.
Vereinfachung der Dokumentation: Es werden Seitenlimits für Umweltdokumente festgelegt (150 Seiten für EIS, 75 Seiten für EA), um den Überprüfungsprozess prägnanter zu gestalten.
Vorbereitung durch den Antragsteller: Die federführende Behörde kann dem Projektsponsor gestatten, die Umweltprüfung oder -erklärung vorzubereiten, wobei die Behörde den Inhalt unabhängig bewerten und die Verantwortung dafür übernehmen muss.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_HR_1577
Sponsor: Rep. Graves, Garret [R-LA-6]
Startdatum: 2023-03-14