Verbot von Körperstrafen in Schulen und Förderung positiven Schülerverhaltens.
Dieses Gesetz zielt darauf ab, Körperstrafen in Schulen vollständig abzuschaffen und ein sicheres Umfeld für alle Schüler zu gewährleisten. Es etabliert ein Unterstützungssystem für Schulen, um positive Verhaltensinterventionen anstelle von Strafmaßnahmen einzuführen. Eltern werden über jede Anwendung von Gewalt informiert, und Schulen erhalten Mittel für die Schulung des Personals und die Entwicklung verbesserter Disziplinarstrategien.
Wichtige Punkte
Vollständiges Verbot von Körperstrafen an Schülern durch Schulpersonal, Polizeibeamte und Schul-Sicherheitskräfte in staatlich geförderten Programmen.
Schüler oder deren Eltern können eine Zivilklage gegen ein Programm wegen Verstoßes gegen das Körperstrafenverbot einreichen.
Schulen müssen Eltern, die staatliche Bildungsbehörde und die örtlichen Strafverfolgungsbehörden innerhalb von 24 Stunden über jede Anwendung von Gewalt gegen einen Schüler informieren.
Einführung von Förderprogrammen für Staaten und lokale Bildungsbehörden zur Verbesserung des Schulklimas durch positive Verhaltensinterventionen und Personalschulungen.
Staaten und lokale Bildungsbehörden müssen regelmäßig Berichte über Disziplinarrichtlinien und Fortschritte bei der Reduzierung ausschließender Praktiken vorlegen.
Das Gesetz schränkt andere Rechte oder Rechtsmittel, die Schülern und Eltern nach bestehenden Gesetzen zustehen, nicht ein und betrifft weder Privatschulen, die keine Bundesmittel erhalten, noch den Heimunterricht.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_HR_3596
Sponsor: Rep. Bonamici, Suzanne [D-OR-1]
Startdatum: 2023-05-23