Gesetz zur Verhinderung und Rückforderung von Lohnraub: Stärkerer Arbeitnehmerschutz
Dieses Gesetz soll Arbeitnehmer besser vor unfairen Arbeitgeberpraktiken wie unbezahlten Löhnen oder Überstunden schützen. Es führt neue Regeln für Lohntransparenz ein, erhöht die Strafen für Verstöße und erleichtert es Arbeitnehmern, ihre Rechte vor Gericht geltend zu machen. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Arbeitnehmer eine vollständige und pünktliche Vergütung für ihre Arbeit erhalten.
Wichtige Punkte
Arbeitgeber müssen Arbeitnehmern bei der Einstellung und bei Änderungen detaillierte Lohninformationen sowie regelmäßige Lohnabrechnungen mit vollständigen Angaben zu Verdiensten und Abzügen zur Verfügung stellen.
Arbeitnehmer haben Anspruch auf die volle vertraglich vereinbarte Vergütung, auch wenn diese über dem Mindestlohn liegt, sowie auf pünktliche Abschlusszahlungen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses.
Die Geldstrafen für Arbeitgeber, die Löhne nicht zahlen, wurden erhöht, und Arbeitnehmer können höhere Schadensersatzansprüche geltend machen, einschließlich Zinsen und dreifachen Schadensersatz bei vorsätzlichen Verstößen.
Die Verjährungsfrist für Lohnraubansprüche wird von 2 auf 4 Jahre (oder von 3 auf 5 Jahre bei vorsätzlichen Verstößen) verlängert, und diese Frist kann während einer Untersuchung des Arbeitsministeriums ausgesetzt werden.
Das Gesetz schafft ein Förderprogramm zur Unterstützung von Organisationen, die Arbeitnehmern helfen, ihre Rechte zu verstehen, Verstöße zu melden und unbezahlte Löhne zurückzufordern, um die Wirksamkeit der Durchsetzung zu verbessern.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_HR_5402
Sponsor: Rep. DeLauro, Rosa L. [D-CT-3]
Startdatum: 2023-09-12