Schluss mit der Überwachung am Arbeitsplatz: Neue Datenschutzrechte für Arbeitnehmer
Das "Stop Spying Bosses Act" zielt darauf ab, die Privatsphäre von Arbeitnehmern zu schützen, indem es die Überwachung und Datenerfassung durch Arbeitgeber einschränkt. Es schreibt die Offenlegung von Überwachungspraktiken vor, verbietet die Erfassung nicht arbeitsbezogener Daten und den Verkauf von Arbeitnehmerdaten, wodurch Arbeitnehmer mehr Kontrolle über ihre persönlichen Informationen erhalten.
Wichtige Punkte
Arbeitgeber müssen offenlegen, welche Arbeitnehmerdaten gesammelt werden, wie und warum, und wie diese Daten Beschäftigungsentscheidungen beeinflussen.
Arbeitnehmer haben das Recht, Zugang zu ihren gesammelten Daten zu verlangen und diese bei Unvollständigkeit oder Fehlern aktualisieren oder korrigieren zu lassen.
Die Überwachung von Arbeitnehmern zu nicht arbeitsbezogenen Zwecken, wie Gewerkschaftsaktivitäten, politischen Meinungen, Gesundheitszustand (wenn nicht arbeitsbezogen) oder Aktivitäten außerhalb der Arbeitszeit, ist verboten.
Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmerdaten nicht an Dritte verkaufen oder weitergeben, es sei denn, dies wird dem Arbeitnehmer offengelegt, dieser stimmt zu und es werden Cybersicherheitsmaßnahmen ergriffen.
Eine neue Abteilung für Datenschutz und Technologie im Arbeitsministerium wird eingerichtet, um die Einhaltung zu überwachen und Beschwerden zu bearbeiten.
Arbeitnehmer sind vor Vergeltungsmaßnahmen geschützt, wenn sie Verstöße melden oder ihre Rechte gemäß dem Gesetz ausüben.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_HR_7690
Sponsor: Rep. Deluzio, Christopher R. [D-PA-17]
Startdatum: 2024-03-15