Verpflichtende Unterstützung für Verwandtenpflege: Abbau von Hürden und Altersgrenzen
Das Gesetz verpflichtet die Bundesstaaten, Kinder, die nicht sicher bei ihren Eltern leben können, bevorzugt bei Verwandten oder engen Freunden (Verwandtenpflege) unterzubringen. Es beseitigt wesentliche Hindernisse für diese Pflegepersonen, wie Altersgrenzen und automatische Ablehnung aufgrund geringfügiger früherer Probleme. Gleichzeitig wird die finanzielle und praktische Unterstützung für Verwandtenpflegefamilien erheblich ausgeweitet, um Stabilität und dauerhafte Platzierungen zu fördern.
Wichtige Punkte
Aktive Suche: Die Bundesstaaten müssen kontinuierlich und aktiv Verwandte oder enge Freunde als potenzielle Pflege-, Vormundschafts- oder Adoptiveltern identifizieren und suchen.
Finanzielle Hilfe: Das Programm zur Unterstützung der Vormundschaft durch Verwandte (Kinship Guardianship Assistance Program) wird obligatorisch, und die Berechtigung für finanzielle Unterstützung wird von 6 auf 3 Monate verkürzt.
Beseitigung von Barrieren: Es wird keine Altersgrenze für Verwandtenpflegepersonen mehr geben. Eine Ablehnung aufgrund früherer Vergehen ist nur zulässig, wenn eine aktuelle Sicherheitsbedrohung für das Kind nachgewiesen wird.
Krisenhilfe: Neue Unterstützungsdienste für Verwandtenpflege werden eingeführt, einschließlich Krisenstabilisierungsdienste (z. B. direkte Barzahlungen für dringende Bedürfnisse, Hilfe bei Wohnen und Versorgung).
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_HR_8713
Sponsor: Rep. Kamlager-Dove, Sydney [D-CA-37]
Startdatum: 2024-06-12