Begrenzung der Behördenmacht: Gerichte müssen Gesetze selbst auslegen.
Das Gesetz schränkt die Befugnis von Bundesbehörden zur Auslegung unklarer Gesetze stark ein und verlangt von den Gerichten, unabhängige Rechtsurteile zu fällen. Dies bedeutet für Bürger einen faireren Rechtsprozess bei Anfechtung von Regierungsentscheidungen, Schutz vor strafrechtlicher Verfolgung bei unbeabsichtigten Regelverstößen und mehr Transparenz bei behördlichen Maßnahmen. Ziel ist es, die Chancengleichheit vor Gericht zu verbessern.
Wichtige Punkte
Bundesgerichte müssen Gesetze selbst auslegen und dürfen nicht automatisch die Auslegung der Behörden übernehmen (Ende der Chevron-Doktrin).
Behörden dürfen nur dann neue Regeln erlassen, wenn der Kongress ihnen diese Befugnis ausdrücklich per Gesetz übertragen hat.
Bürger können nicht straf- oder zivilrechtlich belangt werden, wenn die verletzte Behördenregel keinen Vorsatz (mens rea) für den Verstoß vorsieht.
Behördenentscheidungen können leichter direkt bei einem Bundesgericht angefochten werden, was eine umfassendere gerichtliche Überprüfung gewährleistet.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_HR_8928
Sponsor: Rep. Pfluger, August [R-TX-11]
Startdatum: 2024-07-02