Verbesserter Schutz und Sicherheit für Passagiere auf Kreuzfahrtschiffen
Das Gesetz stärkt die Verbraucherrechte und Sicherheitsstandards auf Kreuzfahrtschiffen erheblich durch die Einrichtung eines speziellen Büros für maritimen Verbraucherschutz. Wichtige Änderungen umfassen das Verbot von obligatorischen Schiedsvereinbarungen und Sammelklageverzichtsklauseln in Ticketverträgen, wodurch Passagiere ihren vollen Zugang zu Gerichten behalten. Es werden auch verbesserte Sicherheitsmaßnahmen, schnellere Kriminalitätsmeldungen und umfassende Unterstützung für Kriminalitätsopfer an Bord vorgeschrieben.
Wichtige Punkte
Voller Zugang zu Gerichten: Kreuzfahrtunternehmen dürfen keine Schiedsklauseln oder Sammelklageverzichte mehr verwenden, was US-Bürgern ermöglicht, Rechtsansprüche vor Gericht geltend zu machen.
Obligatorische Über-Bord-Erkennungstechnologie: Schiffe müssen zertifizierte Technologie zur Erkennung von über Bord gegangenen Passagieren installieren, ergänzt durch höhere Geländer und elektronische Protokollierung des Zugangs der Besatzung zu Kabinen.
Opferhilfe und Schnelle Meldung von Straftaten: Einrichtung einer 24-Stunden-Hotline und bundesstaatlicher Unterstützungsdienste für Kriminalitätsopfer; Kreuzfahrtunternehmen müssen schwerwiegende Vorfälle innerhalb von 4 Stunden dem FBI melden.
Transparenz bei Verträgen: Reedereien müssen klare Zusammenfassungen der wichtigsten Vertragsbedingungen, einschließlich versteckter Gebühren und Haftungsbeschränkungen, vor Vertragsabschluss bereitstellen.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_HR_9312
Sponsor: Rep. Matsui, Doris O. [D-CA-7]
Startdatum: 2024-08-06