Bessere Gesundheitsversorgung und Isolationsverbot für schwangere Häftlinge.
Das Gesetz führt obligatorische Standards für die Gesundheitsversorgung und Ernährung von schwangeren, gebärenden und postpartalen Frauen in Bundesgefängnissen ein. Die wichtigste Änderung ist das nahezu vollständige Verbot, diese Frauen in Isolationshaft zu bringen, sowie die Gewährleistung spezialisierter Versorgung, einschließlich der Verlegung in Übergangseinrichtungen bei Hochrisikoschwangerschaften. Ziel ist der Schutz der Gesundheit von Mutter und Kind und die Sicherstellung menschenwürdiger Bedingungen während und nach der Schwangerschaft.
Wichtige Punkte
Verbot der Unterbringung schwangerer Frauen (von der Bestätigung bis 12 Wochen nach der Geburt) in Isolationshaft, mit sehr begrenzten Ausnahmen bei unmittelbarer Gefahr.
Verpflichtung zur Bereitstellung spezialisierter pränataler Versorgung, angemessener Ernährung (einschließlich Vitamine) sowie psychologischer und pädagogischer Unterstützung.
Frauen mit Hochrisikoschwangerschaften können zur besseren medizinischen Versorgung in Übergangseinrichtungen (Residential Reentry Centers) verlegt werden.
Einführung der Datenerfassung auf Bundes- und Landesebene über die Versorgung inhaftierter schwangerer Frauen zur Erhöhung der Systemtransparenz.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_HR_982
Sponsor: Rep. Kamlager-Dove, Sydney [D-CA-37]
Startdatum: 2023-02-10