Vereinfachung der Krankenversicherungsberichterstattung und Schutz der Abhängigen-Privatsphäre.
Das Gesetz vereinfacht die Meldeprozesse für Arbeitgeber bezüglich der Krankenversicherung, was administrative Fehler reduzieren kann. Für Bürger bedeutet dies mehr Flexibilität beim Erhalt von Dokumenten (z. B. elektronisch bei vorheriger Zustimmung) und einen besseren Datenschutz, da in bestimmten Fällen das Geburtsdatum anstelle der Steueridentifikationsnummer (TIN) verwendet werden kann. Arbeitgeber erhalten zudem mehr Zeit, um auf Steuerstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Krankenversicherung zu reagieren.
Wichtige Punkte
Flexibilität bei der Meldung: Kann ein Arbeitgeber die TIN einer versicherten Person nicht erfassen, können der vollständige Name und das Geburtsdatum an deren Stelle treten, was den Datenschutz verbessert.
Elektronische Zustellung: Wenn Sie zuvor der elektronischen Zustellung von Dokumenten durch Ihren Arbeitgeber zugestimmt haben, gilt diese Zustimmung auch für Krankenversicherungsnachweise, sofern Sie sie nicht schriftlich widerrufen.
Verlängerte Frist für Arbeitgeber: Große Arbeitgeber erhalten mindestens 90 Tage Zeit, um auf vorgeschlagene Strafzahlungen im Zusammenhang mit der Nichtbereitstellung von Krankenversicherungsschutz zu reagieren.
Neue Verjährungsfrist: Die Verjährungsfrist für die Verhängung von Strafen gegen Arbeitgeber wegen fehlender Krankenversicherung beträgt 6 Jahre ab dem Fälligkeitsdatum des erforderlichen Meldeformulars.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_3204
Sponsor: Sen. Warner, Mark R. [D-VA]
Startdatum: 2023-11-02