Gesetz zur Priorisierung von Opfern des Menschenhandels: Bessere Unterstützung und Strafverfolgung.
Dieses Gesetz zielt darauf ab, die Behandlung von Opfern des Menschenhandels zu verbessern, indem deren Sicherheit und Bedürfnisse Vorrang vor Bestrafung haben. Es sieht die Einrichtung von Arbeitsgruppen zur besseren Erfassung des Ausmaßes des Problems vor und verpflichtet Staatsanwälte, sich stärker um Entschädigungen für die Opfer zu bemühen. Bürger können erwarten, dass Geschädigte als Opfer und nicht als Kriminelle behandelt werden, was ihnen den Zugang zu Hilfe und die Bereinigung ihrer Strafregister von im Zusammenhang mit der Viktimisierung stehenden Delikten erleichtert.
Wichtige Punkte
Opferidentifizierung: Die Strafverfolgungsbehörden müssen feststellen, ob eine Person ein Opfer von Menschenhandel ist, bevor sie sie wegen damit zusammenhängender Delikte anklagen.
Entschädigung für Opfer: Es werden Anstrengungen unternommen, um sicherzustellen, dass Opfer von Menschenhandel Entschädigungen von den Tätern erhalten.
Kinder als Opfer: Kinder, die Opfer von sexuellem Menschenhandel sind, sollen als schutzbedürftige Kinder und nicht als Straftäter behandelt werden.
Löschung von Vorstrafen: Die Bundesstaaten werden ermutigt, Verfahren einzuführen, die es Opfern ermöglichen, Verurteilungen und Anklagen im Zusammenhang mit Prostitution oder geringfügigen Straftaten, die direkt auf den Menschenhandel zurückzuführen sind, zu löschen.
Datenerfassung: Eine Expertengruppe wird Methoden zur besseren Erfassung der Prävalenz von Sex- und Arbeitsausbeutung entwickeln.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_4007
Sponsor: Sen. Gillibrand, Kirsten E. [D-NY]
Startdatum: 2024-03-20