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Asyl- und Haftreform: Ende der Flores-Vereinbarung und Einrichtung externer Zentren.

Das Gesetz verschärft die Asylbestimmungen drastisch und verlangt von den meisten Personen, Anträge nur noch an ausgewiesenen Einreisestellen oder in neuen Bearbeitungszentren außerhalb der Vereinigten Staaten zu stellen. Eine wesentliche Änderung ist die Befugnis, Familien mit Minderjährigen bis zum Abschluss des Abschiebungsverfahrens zeitlich unbegrenzt festzuhalten, wodurch frühere gerichtliche Beschränkungen (wie die Flores-Vereinbarung) außer Kraft gesetzt werden. Darüber hinaus erhöht das Gesetz die Standards für die Asylberechtigung und schränkt die Nutzung der humanitären Freilassung (Parole) stark ein.
Wichtige Punkte
Familienhaft: Die Behörden dürfen Familien mit Kindern bis zum Abschluss des Abschiebungsverfahrens ohne zeitliche Begrenzung festhalten, wodurch bestehende Gerichtsurteile und Vereinbarungen (z. B. Flores) außer Kraft gesetzt werden.
Asyleinschränkung: Asylanträge müssen an ausgewiesenen Einreisestellen gestellt werden, und der Standard der 'glaubhaften Furcht' vor Verfolgung wird erhöht, was die anfängliche Qualifikation erschwert.
Externe Zentren: Es werden Zentren zur Bearbeitung von Flüchtlingsanträgen in Mexiko und Mittelamerika eingerichtet; Staatsangehörige dieser Länder müssen sich dort bewerben.
Einschränkung der Freilassung: Die Befugnis zur Erteilung einer humanitären Freilassung (Parole) wird stark auf dringende, individuelle Fälle, wie lebensbedrohliche medizinische Notfälle, beschränkt.
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Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_425
Sponsor: Sen. Graham, Lindsey [R-SC]
Startdatum: 2023-02-14