Stopp der Unternehmenssteuerflucht: Strengere Regeln für Firmensitzverlagerungen.
Dieses Gesetz verschärft die Steuervorschriften, um große US-Unternehmen daran zu hindern, ihren rechtlichen Hauptsitz ins Ausland zu verlegen, nur um US-Unternehmenssteuern zu vermeiden (sogenannte Inversionen). Es führt strengere Definitionen ein, die sicherstellen, dass ein ausländisches Unternehmen, das weitgehend in den Vereinigten Staaten kontrolliert wird und dort tätig ist, steuerlich als inländisches Unternehmen behandelt wird. Ziel ist es, die Steuereinnahmen zu erhöhen, was indirekt öffentliche Dienstleistungen unterstützen kann.
Wichtige Punkte
Die Definition einer "invertierten Gesellschaft" wird verschärft, wodurch es für Unternehmen schwieriger wird, ihren Steuersitz erfolgreich ins Ausland zu verlagern.
Neue Kontrolltests werden eingeführt: Wenn mehr als 50% der Aktien oder die primäre Geschäftsführung und Kontrolle in den USA liegen, wird das Unternehmen als inländische Einheit besteuert.
Die Änderungen gelten rückwirkend für Transaktionen, die nach dem 8. Mai 2014 abgeschlossen wurden.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_4275
Sponsor: Sen. Durbin, Richard J. [D-IL]
Startdatum: 2024-05-07