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Strengere Fusionskontrolle: Schutz von Preisen, Arbeitsplätzen und Arbeitnehmerrechten

Das Gesetz führt neue Regeln für die Kontrolle großer Unternehmensfusionen ein, um Preissteigerungen und die Verschlechterung der Arbeitsbedingungen zu verhindern. Regierungsbehörden werden Übernahmen nach deren Abschluss überwachen, um festzustellen, ob sie zu Lohnsenkungen, der Abschaffung von Arbeitsplätzen mit Tarifverträgen oder der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland geführt haben. Betroffene Gewerkschaften erhalten das Recht, Informationen über potenzielle Schäden durch Fusionen vorzulegen, was den Genehmigungsprozess verlängern kann.
Wichtige Punkte
Überwachung nach der Fusion: Kartellbehörden (FTC und DOJ) müssen große, abgeschlossene Fusionen regelmäßig überwachen, um festzustellen, ob sie den Wettbewerb wesentlich verringert, die Preise erhöht oder die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmer reduziert haben.
Schutz von Arbeitsplätzen und Löhnen: Fusionen werden auf negative Auswirkungen auf Arbeitnehmer geprüft, einschließlich Lohnsenkungen, Schließungen von Einrichtungen, Abbau von tariflich abgesicherten Arbeitsplätzen und Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland.
Erweiterte Rechte für Gewerkschaften: Betroffene Gewerkschaften erhalten das Recht, Dokumente und Informationen über potenzielle Schäden durch eine geplante Fusion einzureichen, was die Wartezeit für die Genehmigung um zusätzliche 60 Tage verlängern kann.
Neue Offenlegungspflichten: Unternehmen, die große Fusionen planen, müssen detailliertere Daten über die Auswirkungen der Transaktion auf die Arbeitsmärkte vorlegen, einschließlich Informationen über gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter und Analysen der Beschäftigungseffekte.
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Drucknummer: 118_S_4412
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Startdatum: 2024-05-23