Neue Gesundheitszentren gegen Überdosen: Sofortiger Zugang zu Behandlung und Sozialhilfe.
Das Gesetz richtet ein Medicaid-Demonstrationsprogramm zur Finanzierung von „Health Engagement Hubs“ (Gesundheitszentren) ein, um die Überdosis-Krise zu bekämpfen. Diese Zentren sollen sofortigen, umfassenden und niedrigschwelligen Zugang zur Behandlung von Suchterkrankungen, einschließlich medikamentengestützter Therapie und Schadensminderung, bieten. Ziel ist es, die Zahl der tödlichen Überdosen in besonders betroffenen Gemeinden durch die Integration medizinischer und sozialer Versorgung deutlich zu senken.
Wichtige Punkte
Soforthilfe ohne Termin: Die Zentren bieten medizinische und soziale Dienste ohne vorherige Terminvereinbarung oder Zahlungsnachweis an (Drop-in-Modell), auch abends und am Wochenende.
Umfassende Unterstützung: Dazu gehören Schadensminderung (z. B. Naloxon), Wundversorgung, Tests auf Infektionskrankheiten (HIV, Hepatitis) und Hilfe bei der Beschaffung von Wohnraum, Transport, Ausweispapieren und Beschäftigung.
Medicaid-Finanzierung: Das Pilotprogramm in mindestens 10 Bundesstaaten stellt erhöhte Bundesmittel für diese Dienste für Medicaid-berechtigte Personen bereit, wobei Gebiete mit den höchsten Überdosis-Todesraten Priorität haben.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_4430
Sponsor: Sen. Cantwell, Maria [D-WA]
Startdatum: 2024-05-23