Schutz der Kredithistorie von Amerikanern, die im Ausland als Geiseln gehalten wurden.
Dieses Gesetz schützt die Kredithistorie von US-Bürgern, die im Ausland unrechtmäßig festgehalten oder als Geiseln genommen wurden. Kreditauskunfteien dürfen keine negativen Finanzinformationen weitergeben, die während der Haftzeit entstanden sind. Dies stellt sicher, dass Opfer von Geiselnahmen nicht durch schlechte Kredit-Scores für finanzielle Probleme bestraft werden, die außerhalb ihrer Kontrolle lagen.
Wichtige Punkte
Verbot negativer Kreditinformationen: Kreditauskunfteien dürfen keine Berichte mit negativen Einträgen liefern, die während der Zeit der unrechtmäßigen Inhaftierung oder Geiselnahme entstanden sind.
Nachweispflicht: Um den Schutz in Anspruch zu nehmen, muss der betroffene Verbraucher der Kreditauskunftei Dokumente einer Bundesbehörde vorlegen, die seinen Status und den relevanten Zeitraum bestätigen.
Neue Vorschriften: Der Direktor des Bureau of Consumer Financial Protection (CFPB) muss innerhalb von 180 Tagen Regeln erlassen, die festlegen, wie Verbraucher oder ihre gesetzlichen Vertreter die erforderlichen Unterlagen einreichen müssen.
Finanzielle Konsequenzen: Das Gesetz stellt sicher, dass finanzielle Schwierigkeiten, die durch die Geiselnahme entstanden sind, keine langfristigen negativen Auswirkungen auf die Kreditwürdigkeit der Bürger nach ihrer Rückkehr haben.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_4455
Sponsor: Sen. Coons, Christopher A. [D-DE]
Startdatum: 2024-06-04