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Einschränkung des Militäreinsatzes im Inland: Neue Regeln und Kongressaufsicht

Das Gesetz ändert die Regeln, wann und wie der Präsident die Streitkräfte im Inland zur Unterdrückung von Aufständen oder zur Durchsetzung von Gesetzen einsetzen darf. Es legt fest, dass der Militäreinsatz nur als letztes Mittel erfolgen darf, wenn staatliche und lokale Behörden überfordert sind. Die wichtigste Änderung für die Bürger ist die Einführung einer strengen Aufsicht durch den Kongress und die Gerichte, um die Dauer des Militäreinsatzes zu begrenzen und Bürgerrechte zu schützen.
Wichtige Punkte
Militär als letztes Mittel: Streitkräfte dürfen nur eingesetzt werden, wenn staatliche, lokale und zivile Bundesbehörden nicht in der Lage sind, die Situation (z. B. Aufstände, häusliche Gewalt) zu bewältigen.
Zustimmung des Kongresses erforderlich: Die Befugnis des Präsidenten zum Einsatz von Truppen ist auf 7 Tage befristet. Eine Fortsetzung erfordert eine gemeinsame Genehmigungsresolution des Kongresses, die die Befugnis um 14 Tage verlängert.
Schutz der Bürgerrechte: Das Gesetz verbietet ausdrücklich die Aussetzung des Habeas-Corpus-Rechts und schreibt vor, dass die Streitkräfte nach den stehenden Regeln für den Einsatz von Gewalt (Standing Rules for the Use of Force) handeln müssen.
Gerichtliche Überprüfung: Einzelpersonen oder Organisationen, die durch den Einsatz der Streitkräfte geschädigt werden, können eine Zivilklage auf Unterlassung einreichen, wobei die Bundesgerichte die Bearbeitung dieser Fälle beschleunigen müssen.
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Drucknummer: 118_S_4699
Sponsor: Sen. Blumenthal, Richard [D-CT]
Startdatum: 2024-07-11