Vereinfachung des H-2A-Visums, Ausweitung der Landwirtschaftsarbeit und Lohnstopp.
Das Gesetz zielt darauf ab, den bürokratischen Aufwand für Landwirte und Agrarunternehmen bei der Einstellung temporärer H-2A-Arbeitskräfte zu reduzieren. Es führt ein elektronisches Antragsverfahren ein, vereinfacht die Einstellungsverfahren und erweitert die Definition der Landwirtschaftsarbeit auf neue Sektoren wie Landschaftsbau und Viehzucht. Eine zentrale Änderung ist das Einfrieren der Mindestlohnsätze für diese Arbeitskräfte für drei Jahre, was sich auf die Arbeitskosten in der Landwirtschaft auswirken kann.
Wichtige Punkte
Lohnstopp: Die Mindestlöhne (AEWR) für temporäre H-2A-Arbeitskräfte werden für 3 Jahre auf dem Stand vom 1. Januar 2023 eingefroren.
Programmerweiterung: Das H-2A-Programm wird auf neue Sektoren ausgeweitet, darunter Landschaftsbau, Forstwirtschaft, ganzjährige Viehzucht (Milch/Geflügel) und die Verarbeitung von Meeresfrüchten.
Bürokratieabbau: Es wird ein elektronisches Antrags- und Berufungssystem eingeführt, sowie vereinfachte Verfahren für Arbeitgeber, einschließlich der Möglichkeit des schnellen Ersatzes von Arbeitskräften.
Arbeitgeberschutz: Arbeitgeber, die Dritte zur Antragstellung nutzen, sind vor Strafen für Fehler oder Auslassungen geschützt, wenn sie vernünftigerweise von der Richtigkeit des Antrags ausgingen (Safe Harbor).
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_5299
Sponsor: Sen. Paul, Rand [R-KY]
Startdatum: 2024-11-12