Gesetz gegen Arzneimittelengpässe: Meldepflicht bei Nachfragespitzen für Medikamente
Dieses Gesetz zielt darauf ab, die Versorgungssicherheit mit Medikamenten zu erhöhen, indem Hersteller verpflichtet werden, nicht nur Produktionsunterbrechungen, sondern auch plötzliche, erhebliche Nachfragespitzen zu melden. Dies ermöglicht es Behörden und Krankenhäusern, schneller auf potenzielle Engpässe zu reagieren, was für Patienten mit ständigem Medikamentenbedarf entscheidend ist. Die Änderungen sollen die Transparenz und Stabilität des Pharmamarktes verbessern und das Risiko minimieren, dass lebenswichtige Medikamente in Apotheken und medizinischen Einrichtungen fehlen.
Wichtige Punkte
Arzneimittelhersteller müssen der FDA nun auch erwartete Nachfragespitzen melden, die zu Engpässen führen könnten, zusätzlich zu Produktionsunterbrechungen.
Die Definition von 'Arzneimittelengpass' wird erweitert und umfasst nun Zeiträume, in denen die Nachfrage das Angebot übersteigt, unter Berücksichtigung der Zubereitungs- und Abgabeform.
Die Behörden müssen jährliche Aktualisierungen zur Bewertung von Massenwirkstoffen für Outsourcing-Einrichtungen öffentlich zugänglich machen.
Es wird die Fertigstellung von Leitlinien zur Arzneimittelherstellung in Krankenhäusern und Gesundheitssystemen innerhalb eines Jahres gefordert, basierend auf aktuellen klinischen Best Practices.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_5368
Sponsor: Sen. Kaine, Tim [D-VA]
Startdatum: 2024-11-21