Gesetz über Rechenschaftspflichtigen Kapitalismus: Neue Regeln für Großunternehmen
Das Gesetz verpflichtet die größten Unternehmen (über 1 Milliarde USD Umsatz), eine Bundeslizenz zu erwerben, wodurch sie gesetzlich verpflichtet werden, dem allgemeinen öffentlichen Wohl zu dienen und nicht nur dem Gewinn der Aktionäre. Bürger erhalten mehr Einfluss, da Mitarbeiter 40% der Vorstandsmitglieder wählen müssen und große politische Ausgaben die Zustimmung von 75% der Aktionäre und Direktoren erfordern. Führungskräfte unterliegen zudem Beschränkungen beim Verkauf von Unternehmensaktien, was langfristiges Denken fördern soll.
Wichtige Punkte
Obligatorische Lizenz: Große Unternehmen müssen eine Bundeslizenz erhalten und sich rechtlich zur Schaffung eines 'allgemeinen öffentlichen Nutzens' verpflichten.
Mitarbeiterbeteiligung: Mitarbeiter wählen mindestens 2/5 (40%) der Vorstandsmitglieder, was ihnen direkten Einfluss auf Unternehmensentscheidungen gibt.
Aktienverkaufsbeschränkungen: Führungskräfte und Direktoren dürfen ihre Aktien 5 Jahre nach Erwerb oder 3 Jahre nach einem Aktienrückkauf des Unternehmens nicht verkaufen.
Kontrolle politischer Ausgaben: Politische Ausgaben über 10.000 USD erfordern die Zustimmung von 75% der Aktionäre und 75% der Direktoren.
Stakeholder-Fokus: Direktoren müssen die finanziellen Interessen der Aktionäre mit den Interessen von Mitarbeitern, Lieferanten, Gemeinschaften und der Umwelt in Einklang bringen.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_5493
Sponsor: Sen. Warren, Elizabeth [D-MA]
Startdatum: 2024-12-11