Verbesserter Zugang zu kostenlosem Rechtsbeistand in zivilrechtlichen Bundesverfahren.
Dieses Gesetz erleichtert es Bürgern mit geringem Einkommen, kostenlosen Rechtsbeistand in zivilrechtlichen Bundesverfahren zu erhalten, insbesondere in Fällen von Bürgerrechten, Wohnen und Beschäftigung. Gerichte müssen nun persönliche Hürden wie Behinderung oder Bildungsniveau berücksichtigen, wenn sie über die Bestellung eines Anwalts entscheiden. Dies soll sicherstellen, dass Personen ohne finanzielle Mittel ihre Grundrechte wirksam durchsetzen können.
Wichtige Punkte
Bundesgerichte müssen Personen ohne Anwalt über die Möglichkeit informieren, kostenlosen Rechtsbeistand zu beantragen.
Bei der Entscheidung über die Bestellung eines Anwalts müssen Gerichte persönliche Barrieren (z. B. Behinderung, Sprachprobleme, Bildungsstand) und die Komplexität des Falles berücksichtigen.
In Fällen von Diskriminierung (Beschäftigung, Wohnen) hat das Gericht mehr Spielraum, einen Anwalt zu bestellen, wenn dies im Interesse der Gerechtigkeit liegt.
Persönliche Details, die für die Anwaltsbestellung relevant sind, werden vor der Gegenpartei geheim gehalten.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_5499
Sponsor: Sen. Van Hollen, Chris [D-MD]
Startdatum: 2024-12-12