Neue Fahrzeugsicherheitsstandards: Schutz von Fußgängern und Kindern vor Unfällen bei niedriger Geschwindigkeit.
Das Gesetz verpflichtet den Verkehrsminister, neue bundesweite Sicherheitsstandards für Kraftfahrzeuge einzuführen. Ziel ist es, die Zahl der Verletzungen und Todesfälle durch Unfälle bei niedriger Geschwindigkeit, insbesondere sogenannte 'Frontover' (Überfahren von Personen vor dem Fahrzeug), drastisch zu senken. Dies bedeutet, dass neue Fahrzeuge mit fortschrittlichen Objekterkennungs- und aktiven Eingriffssystemen ausgestattet werden müssen, was die Sicherheit für alle Bürger erhöht.
Wichtige Punkte
Verpflichtende Sicherheitsstandards: Der Verkehrsminister muss innerhalb eines Jahres mit der Ausarbeitung neuer Sicherheitsnormen für Fahrzeuge beginnen.
Erforderliche Erkennungssysteme: Neue Fahrzeuge müssen Fußgänger, Kleinkinder, Radfahrer und andere gefährdete Verkehrsteilnehmer in der 'Wahrnehmungszone' (Bereich um das Fahrzeug) erkennen.
Aktive Eingriffe und Warnungen: Die Standards erfordern Fahrerbenachrichtigungssysteme (akustische, visuelle und haptische Warnungen) sowie aktive Eingriffssysteme zur automatischen Vermeidung von Unfällen bei niedriger Geschwindigkeit.
Volle Einhaltung: Die Fahrzeughersteller müssen die endgültigen Sicherheitsstandards innerhalb von drei Jahren nach deren Erlass vollständig erfüllen.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_5506
Sponsor: Sen. Blumenthal, Richard [D-CT]
Startdatum: 2024-12-12