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Höhere Haftung bei Ölunfällen und mehr Mitsprache für betroffene Gemeinden.

Dieses Gesetz erhöht die finanziellen Haftungsgrenzen für Unternehmen bei Ölunfällen in Tiefwasserhäfen erheblich, um die Sicherheit zu verbessern und höhere Mittel für Aufräumarbeiten und Entschädigungen zu gewährleisten. Es schreibt auch die aktive Einbeziehung und erweiterte öffentliche Beteiligung lokaler Gemeinschaften, insbesondere der am stärksten von Umweltverschmutzung betroffenen, in den Entscheidungsprozess für neue Hafenbauten vor. Diese Regeln sollen die Gesundheit der Bürger und die Meeresumwelt schützen.
Wichtige Punkte
Erhöhte Haftung für Ölunfälle: Unternehmen müssen im Falle einer Umweltkatastrophe mit deutlich höheren Bußgeldern und Entschädigungszahlungen rechnen (z.B. steigt die finanzielle Verantwortung für Häfen von 150 Mio. USD auf 300 Mio. USD).
Stärkere Bürgerbeteiligung: Betroffene Gemeinden (einschließlich einkommensschwacher und indigener Gemeinschaften) erhalten das Recht auf längere, obligatorische öffentliche Konsultationsfristen (mindestens 90 Tage) und übersetzte Unterlagen.
Baustopp für neue Häfen: Die Erteilung neuer Tiefwasserhafenlizenzen im Golf von Mexiko wird ausgesetzt, bis eine umfassende regionale Umwelt- und Klimafolgenabschätzung abgeschlossen ist.
Gemeindeschutz: Bei der Lizenzvergabe muss nun ausdrücklich der Einfluss des Projekts auf Gesundheit, Klima und Umweltgerechtigkeit berücksichtigt werden.
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Abgelaufen
Bürgerumfrage
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Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_5597
Sponsor: Sen. Markey, Edward J. [D-MA]
Startdatum: 2024-12-18