Erweiterter Telemedizin-Zugang: Verhaltens- und psychische Gesundheitsdienste über Medicare/Medicaid.
Das Gesetz zielt darauf ab, den Zugang zu psychischen und verhaltensbezogenen Gesundheitsdiensten, einschließlich der Behandlung von Suchterkrankungen, durch die Ausweitung der Telemedizin in den Programmen Medicare und Medicaid zu verbessern. Dies bedeutet, dass Bürger, insbesondere in ländlichen Gebieten oder mit Transportproblemen, leichter psychologische und psychiatrische Hilfe erhalten können, einschließlich Erstuntersuchungen und Behandlungsmanagement, ohne einen persönlichen Besuch. Die Änderungen bei Medicare treten am 1. Januar 2025 in Kraft und beseitigen geografische Beschränkungen für diese Dienste.
Wichtige Punkte
Telemedizin in Medicare: Ab dem 1. Januar 2025 werden die geografischen Anforderungen für verhaltensbezogene Gesundheitsdienste, die per Telemedizin (z. B. Videoberatung) erbracht werden, aufgehoben, was den Zugang zu Psychiatern und Therapeuten erleichtert.
Medicaid-Erweiterung: Die Medicaid-Richtlinien werden erweitert, um die Behandlung psychischer und verhaltensbezogener Störungen per Telemedizin, einschließlich Psychotherapie, abzudecken, wodurch die Verfügbarkeit der Versorgung für Personen mit geringem Einkommen erhöht wird.
Behandlung von Suchterkrankungen: Das Gesetz stärkt und erweitert bestehende Telemedizin-Bestimmungen für die Behandlung von Substanzgebrauchsstörungen (SUPPORT for Patients and Communities Act), um den gesamten Umfang der psychischen Gesundheitsdienste einzubeziehen.
Abgelaufen
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 118_S_730
Sponsor: Sen. Kennedy, John [R-LA]
Startdatum: 2023-03-09