Verbot der Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen bei Organtransplantationen
Dieses neue Gesetz soll sicherstellen, dass Menschen mit Behinderungen nicht allein aufgrund ihrer Behinderung von Organtransplantationen ausgeschlossen werden. Es verpflichtet medizinische Einrichtungen, das Unterstützungsnetzwerk eines Patienten zu berücksichtigen und angemessene Anpassungen der Verfahren vorzunehmen, um den Zugang zu Transplantationen zu erleichtern. Dies gibt Bürgern mit Behinderungen gleiche Chancen auf lebensrettende medizinische Eingriffe.
Wichtige Punkte
Diskriminierungsverbot: Medizinische Einrichtungen dürfen Organtransplantationen oder damit verbundene Dienstleistungen nicht allein aufgrund einer Behinderung verweigern.
Unterstützung und Anpassungen: Das Gesetz verlangt die Berücksichtigung des Unterstützungsnetzwerks eines Patienten (Familie, Freunde) und die Vornahme angemessener Änderungen an Richtlinien, um den Zugang zu Transplantationen zu gewährleisten.
Medizinische Ausnahmen: Eine Behinderung darf nur dann berücksichtigt werden, wenn ein Arzt sie nach einer individuellen Bewertung als medizinisch bedeutsam für den Erfolg der Transplantation erachtet.
Beschwerderecht: Personen, die Diskriminierung erfahren haben, können eine Beschwerde beim Office for Civil Rights des Department of Health and Human Services einreichen.
Vom Haus verabschiedet
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 119_HR_1520
Sponsor: Rep. Cammack, Kat [R-FL-3]
Startdatum: 2025-02-24