Arbeitnehmerrechte-Gesetz: Änderungen bei Gewerkschaftswahlen, Beschäftigungsstatus und Datenschutz
Dieses Gesetz führt wesentliche Änderungen bei den Arbeitnehmerrechten und der Gewerkschaftsarbeit ein. Es beeinflusst die Abstimmungsverfahren in Gewerkschaften, die Definition von Arbeitnehmer und unabhängigem Auftragnehmer sowie den Schutz personenbezogener Daten. Bürger sollten die neuen Regeln bezüglich Gewerkschaftsbeiträgen und der Möglichkeit individueller Verhandlungen mit Arbeitgebern beachten.
Wichtige Punkte
Gewerkschaftswahlen finden ausschließlich geheim statt, und Personen ohne legalen Einwanderungsstatus dürfen weder wählen noch als Arbeitnehmer für Gewerkschaftsanträge gezählt werden.
Arbeitgeber müssen Gewerkschaften Mitarbeiterlisten mit ausgewählten Kontaktdaten zur Verfügung stellen, aber Gewerkschaften dürfen diese Daten nur eingeschränkt nutzen und müssen die Privatsphäre der Mitarbeiter schützen.
Das Gesetz ändert die Definition eines unabhängigen Auftragnehmers, was den Beschäftigungsstatus vieler Personen beeinflussen kann, und präzisiert, wann ein Unternehmen als gemeinsamer Arbeitgeber gilt.
Arbeitnehmer in bestimmten Staaten haben das Recht auf individuelle Verhandlungen mit ihrem Arbeitgeber, auch wenn sie einem Tarifvertrag unterliegen, falls sie ihre Gewerkschaftsmitgliedschaft oder Beitragszahlungen eingestellt haben.
Das Gesetz verbietet die Aufnahme von Bestimmungen in Tarifverträge, die Diversitäts-, Gleichstellungs- oder Inklusionsinitiativen vorschreiben oder fördern, es sei denn, dies ist gesetzlich vorgeschrieben.
Die Definition von Gewaltverbrechen im Zusammenhang mit Arbeitskonflikten wird geändert, wobei geringfügige Vorfälle von der Bundesgerichtsbarkeit ausgeschlossen werden, wenn sie nicht Teil eines Gewaltmusters sind.
Eingebracht
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 119_HR_4154
Sponsor: Rep. Allen, Rick W. [R-GA-12]
Startdatum: 2025-06-26