TPS-Reformgesetz: Kongress übernimmt die Kontrolle über den temporären Schutzstatus
Dieser Gesetzentwurf ändert grundlegend die Vergabe und Verlängerung des Temporären Schutzstatus (TPS), indem die Entscheidungsbefugnis von der Exekutive (Ministerium für Innere Sicherheit) auf den Kongress übertragen wird. Jede TPS-Entscheidung erfordert nun ein separates Gesetz des Kongresses. Entscheidend ist, dass der Gesetzentwurf festlegt, dass Ausländer ohne legalen Einwanderungsstatus nicht für TPS in Frage kommen.
Wichtige Punkte
Verlagerung der Zuständigkeit: Entscheidungen über die TPS-Vergabe, -Verlängerung oder -Beendigung müssen durch ein Gesetz des Kongresses getroffen werden, nicht mehr durch den Minister für Innere Sicherheit.
Strengere Zulassungsvoraussetzungen: Der Gesetzentwurf fügt eine Bestimmung hinzu, wonach ein Ausländer nicht für TPS berechtigt ist, wenn er keinen legalen Einwanderungsstatus besitzt.
Kürzere Schutzfristen: Die anfängliche TPS-Dauer wird auf maximal 18 Monate begrenzt, Verlängerungen auf maximal 12 Monate.
Automatisches Ende: Wenn der Kongress kein Verlängerungsgesetz verabschiedet, endet der TPS-Status automatisch nach Ablauf der festgelegten Frist.
Eingebracht
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 119_HR_4201
Sponsor: Rep. Roy, Chip [R-TX-21]
Startdatum: 2025-06-26