Rechte von Studenten-Sportlern: Vergütung, Gesundheitsversorgung und finanzielle Transparenz
Das SCORE-Gesetz zielt darauf ab, die Rechte von Studenten-Sportlern zu schützen, von ihrem Namen, Bild und ihrer Ähnlichkeit (NIL) zu profitieren, während es neue Regeln für ihre Vergütung, Gesundheitsversorgung und akademische Unterstützung festlegt. Es schreibt eine größere finanzielle Transparenz für Institutionen und Agenten vor und legt Mindeststandards für die Betreuung von Athleten fest, was sich auf deren finanzielle und gesundheitliche Sicherheit auswirken kann.
Wichtige Punkte
Studenten-Sportler dürfen mit ihrem Namen, Bild und ihrer Ähnlichkeit (NIL) Geld verdienen, und Institutionen dürfen dies, mit bestimmten Ausnahmen, nicht einschränken.
Transparenzanforderungen für NIL-Vereinbarungen (über 600 USD) werden eingeführt, einschließlich schriftlicher Form, Parteienidentifikation, Laufzeit, Vergütungshöhe und Kündigungsbedingungen.
Institutionen mit hohen Trainergehältern (über 250.000 USD jährlich) oder hohen Sporteinnahmen (über 20.000.000 USD jährlich) müssen umfassende akademische Unterstützung, Berufsberatung, medizinische Versorgung (auch nach der Sportkarriere) und Studienabschlussprogramme für ehemalige Athleten anbieten.
Institutionen mit jährlichen Medieneinnahmen von 50 Millionen Dollar oder mehr dürfen keine Studiengebühren zur Unterstützung von Hochschulsportprogrammen verwenden, was die Kosten für andere Studenten senken könnte.
Sportagenten müssen ihre Registrierungen offenlegen und die schriftliche Zustimmung des Studenten-Sportlers (oder Erziehungsberechtigten) zur Vertretung einholen, wenn sie nicht bei der entsprechenden Sportvereinigung registriert sind.
Sportverbände können Vergütungsobergrenzen für Studenten-Sportler (einen „Pool-Limit“) festlegen, der mindestens 22 % der durchschnittlichen jährlichen Sporteinnahmen der 70 umsatzstärksten Mitgliedsinstitutionen betragen muss.
Das Gesetz gewährt Studenten-Sportlern das Recht auf einen einmaligen Transfer zwischen Institutionen mit sofortiger Spielberechtigung, sofern die akademischen Voraussetzungen erfüllt sind.
Das Gesetz stellt ausdrücklich fest, dass Studenten-Sportler aufgrund ihrer sportlichen Teilnahme nicht als Angestellte von Institutionen, Konferenzen oder Sportverbänden gelten.
Eingebracht
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 119_HR_4312
Sponsor: Rep. Bilirakis, Gus M. [R-FL-12]
Startdatum: 2025-07-10