Ende der Freilassung ohne Kaution in D.C.: Gesicherte finanzielle Bürgschaft vor dem Prozess erforderlich
Dieses Gesetz führt eine wesentliche Änderung im System der Freilassung vor dem Prozess im District of Columbia ein. Zukünftig muss jede Person, die einer Straftat angeklagt ist und vor einem Richter erscheint, eine gesicherte Kaution (bail bond) in angemessener Höhe hinterlegen, um bis zum Prozess freigelassen zu werden. Dies beseitigt die Möglichkeit der Freilassung allein aufgrund eines persönlichen Versprechens (personal recognizance) und zielt darauf ab, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen, indem sichergestellt wird, dass Angeklagte finanziell für ihr Erscheinen vor Gericht bürgen.
Wichtige Punkte
Kautionspflicht: Angeklagte im D.C. dürfen vor dem Prozess nicht mehr ohne Hinterlegung einer gesicherten Kaution freigelassen werden.
Abschaffung der Freilassung auf Ehrenwort: Die Möglichkeit der Freilassung nur aufgrund eines persönlichen Versprechens wird aufgehoben.
Einschränkung der lokalen Behörden: Das Gesetz verbietet dem D.C. Council und dem Bürgermeister, Vorschriften zu erlassen, die eine Freilassung ohne gesicherte Kaution erlauben.
Sofortige Anwendung: Die neuen Regeln gelten für alle Angeklagten, die vor einem Richter erscheinen, unabhängig davon, wann die Anklage erhoben wurde.
Eingebracht
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 119_HR_5016
Sponsor: Rep. Biggs, Andy [R-AZ-5]
Startdatum: 2025-08-22