Verlängerung der Probezeiten für Bundesbedienstete und neue Einstellungsregeln.
Das Gesetz verlängert die reguläre Probezeit für neue Bundesbedienstete von einem auf zwei Jahre. Diese Änderung gibt Bundesbehörden mehr Zeit, die Eignung und Qualifikation eines Mitarbeiters zu bewerten, bevor die Anstellung endgültig wird. Für Bürger bedeutet dies potenziell eine höhere Qualität der öffentlichen Dienstleistungen, da Mitarbeiter ihre Leistung über einen längeren Zeitraum beweisen müssen, erhöht aber gleichzeitig die Unsicherheit der Beschäftigung in der Anfangsphase der Verwaltungstätigkeit.
Wichtige Punkte
Die reguläre Probezeit für die meisten neuen Bundesbediensteten (Competitive Service) wird von 1 Jahr auf 2 Jahre verlängert.
Veteranen (preference eligible) behalten eine kürzere Probezeit von 1 Jahr.
Eine 2-jährige 'Probezeit' (trial period) wird für Mitarbeiter im Excepted Service eingeführt.
Die Behörde muss formell bestätigen, dass die Weiterbeschäftigung des Mitarbeiters nach der Probezeit im öffentlichen Interesse liegt, andernfalls endet das Arbeitsverhältnis.
Die Mindestbeschäftigungsdauer für den vollen Schutz vor nachteiligen Maßnahmen (adverse actions) wird für die meisten neuen Mitarbeiter von 1 Jahr auf 2 Jahre verlängert.
Die Änderungen treten ein Jahr nach Inkrafttreten in Kraft und gelten für neue Mitarbeiter, die danach eingestellt werden.
Eingebracht
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 119_HR_5750
Sponsor: Rep. Gill, Brandon [R-TX-26]
Startdatum: 2025-10-14