Strengere Aufsicht für Stimmrechtsberater: Registrierungspflicht und Prüfungen
Dieses Gesetz ändert den Investment Advisers Act von 1940 und schreibt vor, dass sich Stimmrechtsberatungsfirmen (Proxy Advisory Firms) als Anlageberater registrieren lassen müssen. Es verpflichtet die Securities and Exchange Commission (SEC), regelmäßige Inspektionen dieser Firmen durchzuführen, wobei der Schwerpunkt auf Richtlinien zu Interessenkonflikten liegt und darauf, ob Firmen wissentlich falsche Aussagen machen oder wesentliche Fakten auslassen. Das Gesetz nimmt Firmen mit jährlichen Bruttoeinnahmen von nicht mehr als 5 Millionen US-Dollar von der Definition aus, es sei denn, sie entscheiden sich für eine Registrierung.
Wichtige Punkte
Stimmrechtsberatungsfirmen müssen sich gemäß dem Investment Advisers Act von 1940 als Anlageberater registrieren lassen.
Die SEC wird regelmäßige Prüfungen in Bezug auf falsche Aussagen, ausgelassene wesentliche Fakten und Interessenkonflikte durchführen.
Die Kommission muss darüber berichten, ob die bestehenden Regeln die Anleger und ihre Fähigkeit, fundierte Entscheidungen zu treffen, ausreichend schützen.
Firmen mit jährlichen Bruttoeinnahmen von nicht mehr als 5 Millionen US-Dollar sind im Allgemeinen von der Definition einer Stimmrechtsberatungsfirma ausgenommen.
Eingebracht
Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 119_S_3055
Sponsor: Sen. Reed, Jack [D-RI]
Startdatum: 2025-10-23