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Stärkung der Arbeitnehmerrechte: Neue Regeln für Gewerkschaften, Streiks und Strafen

Das Gesetz ändert die Definitionen von Arbeitgeber und Arbeitnehmer und erweitert die Kriterien für die Beschäftigungsklassifizierung. Es verbietet Arbeitgebern, streikende Arbeitnehmer dauerhaft zu ersetzen, und führt neue Schlichtungsverfahren für den Abschluss erster Tarifverträge ein. Darüber hinaus legt das Gesetz zivilrechtliche Strafen für unfaire Arbeitspraktiken fest und erlaubt Vereinbarungen, die Arbeitnehmer zur Zahlung von Beiträgen an eine Gewerkschaft verpflichten.
Wichtige Punkte
Verbot des dauerhaften Ersatzes von Streikenden: Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmer, die an einem Streik teilnehmen, nicht dauerhaft ersetzen oder sie bei ihrer Rückkehr diskriminieren.
Strafen und Schadensersatz: Einführung von Zivilstrafen bis zu 50.000 USD (oder 100.000 USD bei Wiederholung) sowie die Möglichkeit eines pauschalierten Schadensersatzes in doppelter Höhe des zugesprochenen Schadens.
Schlichtung des ersten Vertrags: Scheitern Verhandlungen über einen ersten Tarifvertrag innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens, kann der Streit durch ein dreiseitiges Schiedsgremium beigelegt werden, dessen Entscheidung für 2 Jahre bindend ist.
Einschränkung von Pflichtversammlungen: Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmer nicht zwingen, an Kampagnenaktivitäten des Arbeitgebers teilzunehmen, die nicht mit ihren Aufgaben zusammenhängen.
Fair-Share-Vereinbarungen: Tarifverträge können verlangen, dass Arbeitnehmer als Beschäftigungsbedingung Gebühren an eine Gewerkschaft zahlen, ungeachtet anderslautender Landesgesetze.
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Eingebracht
Bürgerumfrage
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Zusätzliche Informationen
Drucknummer: 119_S_852
Sponsor: Sen. Sanders, Bernard [I-VT]
Startdatum: 2025-03-05